LETS LIVE CLEAN

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit ecover und enthält Werbung.

Erinnert ihr euch noch
an diesen Beitrag aus dem letzten Jahr? Neulich bin ich darüber gestolpert und musste doch schmunzeln. „Keiner ist perfekt“, habe ich da geschrieben. Zum Thema Nachhaltigkeit. Es hat sich einiges getan seitdem – in meinem Alltag und in meinem Kopf.

Definition Nachhaltigkeit: „ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht“ (zitiert nach dieser Quelle).

10.Oktober 2018, 10:00 Uhr, Berlin. Ich bin auf dem Weg zur M10, zum Hermann Eicke Café. Hier lädt das sisterMAG uns heute gemeinsam mit ecover morgens zu einem Event ein. In meiner Tasche: eine leere Chipstüte, die mein bester Freund letztens bei mir im Müll gelassen hat. Bis zum 14. Oktober kann man im Hermann Eicke nämlich für ein Stück Plastik einen Kaffee bekommen. Luise ist auch am Start und macht’s noch besser indem sie Plastik von der Straße aufhebt und mitbringt.

Fotocredit: Timo Roth für sisterMAG

„No Plastic“ ist momentan in wirklich aller Munde, oder? Dass Plastik an sich ein hochwertiges, wichtiges und nicht per se schlechtes Produkt ist, wird uns im Rubbish Café erklärt. Nur unser Umgang damit, mit dem stimmt vielleicht etwas nicht, meint Tom Domen, Longterm Innovation Manager von ecover, den ich letztes Jahr bereits kennen lernen durfte. Und genau darum geht es an diesem Tag: im vorderen Teil könnt ihr Plastik gegen Kaffee tauschen und die Ecover Auffüllstationen (hallo, wann kommen die bitte permanent nach Berlin?) nutzen. Im hinteren Teil des Rubbish Café hat sich die Wertstoff Academy Platz geschaffen um uns zu zeigen, wie wertvoll Plastik sein kann, wenn man es anhand von Recycling neu aufbereitet und so langfristig die Menge an Neuplastik verringert. Luise und ich machen auch mit: wir schreddern einige Plastikteilchen klein und machen daraus mithilfe der Presse der Wertstoff Academy neue Wäscheklammern. Ganz einfach, wenn die Kunststoffschnipsel auch alle richtig getrennt sind. Das ist nämlich der Punkt, an dem wir als Verbraucher alle mithelfen können: weniger Neuplastik zu verbrauchen und wenn dann richtig trennen.

Im Anschluss daran ging es mit dem Event so weiter, dass wir ins sisterMAG Head Quarter spazierten und dort einer spannenden Diskussion mit Vertretern von ecover, dem Grünen Punkt, Cradle e.V. und DM zuhören und auch Fragen stellen durften. Als Bloggerin muss ich sagen, dass ich mich sehr geehrt gefühlt habe, so einer Expertendiskussion lauschen zu dürfen, in der auf solch einem Niveau über das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz gesprochen wird, anstatt über Konsum und schnelllebige Produkte, wie es in dieser Industrie definitiv öfter der Fall ist.

“ecover hat dazu bereits Anfang des Jahres den ersten Schritt gemacht und einen neuen Flaschenkörper für ihre Spülmittel herausgebracht, der zu 100 % recycelt und leicht recycelbar ist. Im Vergleich zu Neukunststoff hat dieser recycelte Kunststoff einen um 70% geringeren CO2-Fußabdruck. Die Ambition des Unternehmens ist es, bis 2020 das gesamte Sortiment komplett auf Recycling-Kunststoff umzustellen und damit die Verwendung von Neukunststoff deutlich zu reduzieren. Gleichzeitig werden weitere Alternativen erprobt, um Verpackungsmüll zu reduzieren.” (Zitat: ecover, Oktober 2018).

 

„Und was bedeutet das jetzt für mich?“

Anstatt Andere eines besseren zu belehren, was sie alles falsch machen und Menschen so zu verwirren, bis sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen, finde ich es immer am coolsten, Menschen dabei zuzusehen, wie sie selbst mit gutem Beispiel voran gehen. Daher dachte ich mir, ich teile heute meine Top 3 Hacks mit euch, die mir persönlich helfen, bewusster mit dem Thema Plastik umzugehen.

  1. Neu befüllen und Unverpackt einkaufen

… sowieso klar, oder? Und das kann man auch ohne Unverpacktladen, wovon es in Hipster-Berlin zum Glück ein paar gibt. Und Obst und Gemüse? Letztens meinte die Tagesschau, wir Deutschen wären Spitzenreiter in Europa mit unserem Verpackungsmüll. Gerade was Obst und Gemüse betrifft, ist gefühlt 50% eingeschweißt, vor allem wenn man im konventionellen Supermarkt Bio kaufen möchte. Die eingeschweißte Biogurke kennt jeder, oder? Mir hilft es, immer kleine Wäschesäckchen in meiner Tasche zu haben, anstatt die nächste Plastiktüte abzureißen und so meine Fruits & Veggies einzukaufen.

  1. Hol dir eine Trinkflasche, die du toll findest

Und zwar keine PET (obwohl man die, wie ich gestern erfahren habe, bis zu 100 Mal ohne Probleme wiederverwenden kann), sondern eine, die du richtig toll findest! Die, die ich mal auf diesem Event oder im Gym geschenkt bekommen habe und mich in der Uni immer etwas mit schäme? Benutze ich nie. Hingegen habe Ich meine Flusk immer dabei, wirklich immer! Die hält alles kalt und warm und sieht auch, wie ich finde, schön aus. Und das hat mir nicht nur schon super viele Plastikflaschen, sondern sicherlich auch einiges an Cash gespart.

3. „No Straw please“ – „Kein Strohhalm, bitte“

Bei jeder Bestellung, bei jedem Café. Verwirrte Blicke? Jucken mich nicht mehr, ich freue mich eher darüber, jemand mit dem Thema zu konfrontieren, der/die sich noch nicht so damit befasst hat. Ein Strohhalm muss nicht sein, ohne schmeckt’s genau so gut.

Und jetzt seid ihr dran – wie steht ihr zu dem Thema? Ich persönlich habe, wie gesagt, schon das Gefühl, dass sich bei mir im letzten Jahr viel zu der Thematik getan hat. Wie bewusst seid ihr euch eures Plastikkonsums, ist das überhaupt eine Frage, die ihr euch schon mal gestellt habt? Wie seht ihr Mülltrennung? Ich freu mich auf eure Geschichten!

2 Kommentare

  1. 16. Oktober 2018 / 10:16 am

    Das klingt ja nach einem sehr interessanten Event.
    Nachhaltigkeit ist ein echt wichtiges Thema und ich finde es klasse, dass du auch auf dieses aufmerksam machst. Ich nutze schon seit Jahren eine wieder-befüllbare Flasche. Das spart nicht nur Geld sondern auch Müll. Was viele ja auch nicht wissen ist, dass man das Leitungswasser hier in Deutschland bedenkenlos trinken kann und es so eigentlich nicht notwendig ist, sich Wasser im Supermarkt zu kaufen, wenn man es doch ganz einfach von zuhause mitnehmen kann.

    Liebe Grüße
    Elisa

  2. 3. November 2018 / 5:05 pm

    Das sieht nach einem sehr tollen Event aus! Persönlich versuche ich mich momentan mehr mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Ich glaube am besten klappt es, wenn man schrittweise den Müll aus dem Leben verbannt. Zum Beispiel bin ich gerade auf festes Shampoo (nicht in Plastik verpackt) umgestiegen und habe mir eine Bambuszahnbürste sowie Zahnpastapulver in einem Glasgefäss gekauft. Das sind ja eigentlich wirklich einfach Schritte zur Verbesserung aber auch diese müssen gemacht werden 🙂

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