BUONGIORNO, ROMA – A TRAVEL DIARY

{read the English version below}

Ein bisschen Dolce Vita,

ein bisschen dem Alltag entfliehen, ein bisschen raus aus Berlin, dem Trubel, dem Heckmeck am Alexanderplatz und den vollen S-Bahnen. Jap, das hört sich gut an. Seit zehn wohnt meine Schulfreundin Dank ihres Auslandssemesters in Bella Italia, in Rom um genauer zu sein. Mir fällt es leider oft schwer, mit Leuten Kontakt zu halten, das muss ich ganz ehrlich zugeben. Dadurch, dass ich immer so viel herum düse, Auslandsaufenthalte habe, zur Uni gehe, meine Familie sehen will, ab und zu als Bloggerin auf Events gehe und dazu immer neue Leute, in der aufregendsten Stadt als Wohnort, kennenlerne, ist es gar nicht so leicht, immer mit allen in Verbindung zu bleiben. Deshalb sind die für mich fast schönsten und wichtigsten Freundschaften die, bei denen man nicht immer reden muss und auch mal länger nichts voneinander hören muss, und trotzdem weiß: der andere ist da. Man kann sich aufeinander verlassen. Man ist auch nach all der Zeit noch auf einer Wellenlänge. Ich bin so glücklich, die tollsten Freunde zu haben und dazu zählen nicht nur die, die ich hier in Berlin oder durch Social Media habe, sondern ganz besonders meine Felsen in der Brandung, die mich seit Schulzeiten und teilweise set 13 Jahre durch dick und dünn begleiten. 🙂

Also ging es am Sonntag ganz früh los,

zusammen mit meiner Freundin Ronja, zu unserem gemeinsamen 3er-Girlstrip nach Bella Italia. Das letzte Mal war ich mit 14 in Rom und damals sogar über Ostern. Wenn man Berlin gewohnt ist, dann kommt einem Rom auch nicht unbedingt turbulenter oder hektischer vor. Und mal ehrlich – diese Stadt ist so. so. so schön und malerisch. Da kann man sich gar nichts stressen lassen. Dadurch, dass ich schon mal die Main-Sights abgeklappert hatte, konzentrierte ich mich voll und ganz auf Folgendes: entspannen, lachen, eine gute Zeit haben, so viel Pizza, Pasta und und veganes Gelato, wie nur möglich, einatmen und mal ein paar Tage das Handy und die Uni zu ignorieren. Glücklicherweise wohnten wir ziemlich im Zentrum und konnten somit fast alles zu Fuß erreichen, was easy zu über 20.000 Schritten / Tag führte. Da es Ende Juli nochmals nach Italien gehen wird, habe ich mir auch fest vorgenommen, ein paar Basics aufzufrischen, damit ich ohne Probleme im Restaurant bestellen, mich vorstellen und ein bisschen angeben kann, haha. Tatsächlich hatte ich in der Schule 4 Jahre lang Latein, da sollte hoffentlich noch ein kleines bisschen hängen geblieben sein.

Die Zeit von Sonntag Früh bis Dienstag

Abend verflog zwar wahnsinnig schnell, dadurch, dass ich so früh ankam und spät abreiste, waren es aber doch volle 3 Tage. Und wir füllten diese mit ganz viel Spaß, Spritzes und Essen, Essen, Essen – apropos: meine Highlights waren die Pizzastücke, die man an fast jeder Ecke auch vegan bekommt, der Espresso To Go (der nicht mehr als 1€ kosten darf, aha!), das leckerste Sorbet aller Zeiten, das quasi gar nicht gesüßt und so natürlich schmeckt bei “Neve Di Latte” und die Acai Bowls bei “Jimmi Juice”! Auch wenn der Trip so kurz war, er war wirklich wunderschön und manchmal kann ein kleines Getaway genauso gut tun, wie ein 2 wöchiger Urlaub, was meint ihr? Ich kann mein zweites Mal Bella Italia nach dem Sommersemester uni Unischluss gar nicht erwarten – jetzt geht es wieder zurück an den Schreibtisch und ich zähle die nächsten 8 Wochen hinunter. 🙂

A little bit of dolce vita,

a get away from everyday life in Berlin, the hustle and bustle on Alexanderplatz and the full S-Bahn. Yes, that sounds good. My friend from early school days has been living in Bella Italia for more than a year thanks to her semester abroad in Rome. Unfortunately, I often find it difficult to keep in touch with people, I have to admit. The fact that I’m pretty much always on the go, being abroad, university, wanting to see my family, going to events from time to time as a blogger and getting to know new people, makes it not so easy to keep in touch with everyone. That’s why the best and most important friendships to me are the ones where you don’t always have to talk and hear from each other all the time, and still know how important you are / can rely on each other / are still on the same wavelength after all this time. I am so happy to have the greatest friends and that includes not only those I have here in Berlin or through social media, but especially my rocks that have been around through school, sometimes over thirteen years through thick and thin. 🙂

So it started on Sunday very early,

to our girls trip to Bella Italia. The last time I was in Rome, I was 14 years old so it’s been quite a while since my last visit. If one is used to Berlin, Rome is not necessarily very turbulent or hectic. And let’s face it – this city is so. so. so beautiful and gorgeous. By chopping on the main sights, I focused on relaxing, laughing, having a good time, breathing in as much pizza, pasta and vegan gelato as possible, and a few days to ignore my phone and university. Luckily we lived in the very center, so we were able to walk to almost every place, which easily led to over 20,000 steps / day. As I will be back to Italy by the end of July, I also decided to refresh a few language basics, so I can order at a restaurant without problems, introduce myself and brag a little, haha. In fact, I had Latin at school for 4 years, so hopefully that won’t be too hard.

The time from Sunday morning to Tuesday

evening went by incredibly fast, since I arrived so early and left late, it was still full 3 days. We filled them with lots of fun, talks and food, food, food – by the way: my highlights were the pizza pieces, which you get vegan at almost every corner, the Espresso To Go (which may not cost more than 1 €, aha !), the tastiest sorbet of all time, which is almost not sweetened and is sooo yum at “Neve Di Latte” and the Acai bowls at “Jimmi Juice”! Even if the trip was short, it was really beautiful and sometimes a little getaway can do as good as a 2 week vacation, what do you think? I can not wait for my second time Bella Italia after the summer semester finishes – now it’s time to get back to my desk and count down the next 8 weeks. 🙂

 

7 Kommentare

  1. 30. Mai 2018 / 9:25 pm

    Das hört sich nach einer richtig traumhaften Zeit an Melina! <3
    Solche Freunde, mit denen man nicht ständig in Kontakt sein muss und sich dann trotzdem so so gut versteht liebe ich. Mit ihnen ist es immer so unheimlich angenehm und unbeschwert…
    Auf so einen Kurztrip mit ein bisschen Städtebummeln hätte ich gerade auch total Lust! Vor allem, wenn du von dem ganzen tollen Essen erzählst *-* Aber immerhin haben wir in Deutschland ja gerade auch ziemlich italienisches Wetter 😀
    Das macht mich so so glücklich! <3

    Allerliebste Grüße
    Pauline <3

    https://mind-wanderer.com/category/adventures/

    • melinaophelia
      Autor
      4. Juni 2018 / 2:00 pm

      Das stimmt, momentan kann man sich auch hier echt nicht beschweren!! 🙂 <3

  2. 1. Juni 2018 / 6:39 pm

    Oh du glaubst ja gar nicht wie sehr ich mich immer freue wenn ich sehe dass du einen neuen Beitrag gepostet hast.. Dein Schreibstil ist einfach mein liebster!! Nach Rom möchte ich auch unbedingt nochmal..
    Alles Liebe, Lea von http://leachristin.com

    • melinaophelia
      Autor
      4. Juni 2018 / 1:59 pm

      Oh my wie lieb von dir! Vielen Dank, das freut mich sehr! <3

  3. 4. Juni 2018 / 12:00 pm

    Das klingt nach einer super tollen Zeit 🙂
    Ich war gerade erst auf einen Kurztrip in London und jetzt hast du mir total Lust auf Italien gemacht. Vor allem, wenn du von dem ganzen tollen, vegangen Essen erzählst
    Tolle Fotos 🙂
    Liebe Grüße,
    Xenia

    • melinaophelia
      Autor
      4. Juni 2018 / 1:59 pm

      Oh jaaa, do it! Es ist auch so easy dort herumzukommen und lohnt sich selbst für so kurze Zeit. 🙂

  4. 6. Juni 2018 / 10:17 am

    Ach, ich liebe deine Reiseposts, da kriegt man immer Lust gleich selber an die Orte zu düsen, die du uns vorstellst! Rom muss ich auf jeden Fall auf dem Schirm behalten – vielleicht klappt es ja sogar, dieses Jahr mal hinzufahren… 🙂

    Liebe Grüsse, Sina

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