привет Saint Petersburg

Google Analytics deaktivieren

Russland? Eine Destination, die ich mit Sicherheit noch nicht auf dem Schirm hatte. Südostasien, Afrika, Südamerika … aber Russland? Als die Einladung von Visit St. Petersburg vor ein paar Wochen in meinen Mails auftauchte, war ich erst mal total überrascht. In eine total fremde Stadt reisen, von der ich quasi gar nichts weiß? yes, klar! Alles, wo du noch nicht warst, musst du kennenlernen, denke ich mir immer. Und als ich dann noch von Melina erfuhr, dass sie auch dabei sein würde, war ich mit dem Kopf quasi schon im Flieger.

“Melinski, wie bekommen wir denn unser Visum?” – “Für Russland braucht man ein Visum?” … scheinbar ja. Wusste ich auch nicht. Und das ist manchmal gar nicht so einfach zu bekommen. Durch unseren Reiseveranstalter Fam Tours erhielten wir eine Einladung in’s Land und nach einigen Passfoto- und Antrags PDF-Fails hatten wir dann auch unsere Unterlagen zusammen. Beim VISA Büro in Berlin kostet der Spaß ca. 70€, da wir wegen des Feiertags am 1. Mai einen Expressantrag stellen mussten, wurden es bei uns 128€. Wenn man sich zeitig informiert und ein wenig recherchiert, ist das ganze aber halb so wild und ich persönlich würde es immer wieder so selbst machen, anstatt eine extra Visa-Organisation zu kontaktieren, da diese, soweit ich mich informiert habe, gleich dop pelt so teuer sein können. Nachdem dann noch eine kleine Namensverwechslung behoben wurde (Melina und Melina, beide blond und ca. 160cm klein, bekommen das Visum des jeweils anderen 5 Tage vor Abreise in den Reisepass gestempelt – wow :D) und ich am Tag zuvor noch eben einen großen Vortrag in der Uni gehalten hatte, klingelte am 10. Mai um 6 Uhr der Wecker und es ging los zum Flughafen. TXL – St. Petersburg, here we go. Es folgt: ein kurzer Reisebericht über die letzten 5 Tage, sehr viele Momentaufnahmen und ein paar Eindrücke dieser wunderschönen Stadt.

 

Noch sehr verschlafen wurden Melina und ich mittags von unserer Reisegruppe in Empfang genommen und schon ging es los zum 1. Restaurant. Um die traditionelle Küche kennenzulernen, gab es für uns bei jedem Restaurantbesuch ein klassisches Menu, das meist aus Salat, Suppe, Hauptgang, Dessert und im Anschluss der Wahl zwischen Kaffee und Kuchen bestand. Wie ich es mir bereit gedacht hatte, bietet die russische Küche nicht unbedingt viel Auswahl für Veganer und ich war sehr happy und dankbar, überhaupt Alternativen zu bekommen, was aber auch gleichzeitig bedeutete, dass ich an vielen kulinarischen Momentan nicht so teilhaben konnte., sprich keine Teigtaschen, Torte oder andere klassische Gerichte probiert habe. Für mich hieß es eher 50 shades of Pasta – was aber auch mal total okay war. 🙂 An sich ist das Essen gehen wohl um einiges günstiger, als in Deutschland. Was uns wirklich besonders gut gefallen hat, waren das La Mansarda und das Parusa Na Krishe, vor allem wegen des wunderschönen Views auf der Dachterrasse.

Unsere Unterkunft war das Domina Hotel, das super zentral, ca. 3 Minuten zu Fuß von der Isaakskathedrale, 15 Minuten von der Auferstehungskirche und 10 Minuten von der Kasaner Kathedrale gelegen. Am Nachmittag des ersten Tages kam dann noch ein ganz besonderer Gast hinzu: Kristina hatte ich seit unserem Trip nach Palm Springs im Oktober 2016 nicht mehr gesehen und freute mich riesig, sie wieder in die Arme zu schließen! Kristina ist so ein lieber, unkomplizierter Mensch und zusammen mit Melina waren wir das perfekte Trio – auch wenn es um Content, Videos und Fotos ging, was in St. Petersburg so einfach war. Die Innenstadt ist wirklich unglaublich fotogen und erinnerte mich total an eine Mischung aus Prag und Budapest. Außerdem hatten wir einfach ein Riesenglück mit dem Wetter – dafür, dass die Stadt so nah an nordischen Finnland und an der und an der Ostsee liegt, war es mit 24-27 Grad super warm und sonnig, was zu dieser Jahreszeit wohl eher ungewöhnlich ist. Zu unseren Sightseeing Highlights gehörten der Winterpalast, Schloss Peterhof, das Eremitage und die Auferstehungskirche, auch wenn deren Spitze zu diesem Zeitpunkt leider durch Bauarbeiten verdeckt war.

Hinsichtlich der WM habe ich schon von vielen Freunden gehört (sogar Freunden aus Australien), dass sie sich Tickets geholt haben, womit der Visumsantrag übrigens auch gleich ersetzt ist. Zudem ist St. Pete mit fünf neuen U-Bahn-Stationen und gratis City-WiFi, vielen Infozelten und kostenlosen Transfers zu den Spielen gut vorbereitet.

Dank unserer Guides Anton und Olga erfuhren wir in den 4 Tagen sehr viel über die Stadt, die Kultur und Menschen und ich bin unglaublich dankbar und happy, diese Reise erlebt haben zu dürfen. St. Petersburg ist so eine schöne, besondere Stadt und ich möchte hier auf jeden Fall noch einmal länger hin und noch mehr vom Rest der Stadt sehen, ein wenig das Nightlife und vegane Restaurants und alternative Viertel erkunden. Wart ihr schon mal hier oder in Russland im Allgemeinen?

Außerdem habe ich mich mal wieder an die Kamera gewagt und einen kleinen VLOG für euch kreiert – nachdem ich so lange raus war, bin ich sehr gespannt, was ihr zum Video sagt. 🙂

           

 

 

 

7 Kommentare

  1. 17. Mai 2018 / 8:51 pm

    Ich hatte Russland auch nie so auf dem Schirm, aber meine Oma ist gerade da, im Sommer fährt meine Freundin auch nach Saint Petersburg und du jetzt auch 😀 Also scheint es schon ganz beliebt zu sein! 😛
    Und ihr hattet ja wirklich so so Glück mit dem Wetter! Die Stadt sieht im Sonnenschein echt so schön aus und ich kann mir gut vorstellen, dass sie viel zu bieten hat 🙂
    Auch Moskow würde mich mal interessieren, aber ich muss sagen, dass bis dahin noch einige andere Reiseziele auf meiner Liste stehen, die ich definitiv noch vorher sehen möchte…

    Liebe Grüße
    Pauline <3

    https://mind-wanderer.com/category/adventures/

    • melinaophelia
      Autor
      18. Mai 2018 / 8:58 am

      Ich wette, dass die Stadt bei minus 10 Grad nicht ganz so einladend sein kann, oh ja! Also falls du gehst, dann flieg definitiv mal im Sommer hin 🙂

  2. 18. Mai 2018 / 12:21 am

    Ohh ich habe bei deinen Instagram Bildern schon richtig auf so einen Post gehofft! Russland ist einfach mal ein ganz anderes Reiseziel von dem was man sonst so kennt.. Muss ich mir auch mal überlegen.. Jetzt ziehe ich bald aber erstmal nach Berlin.. ich bin so gespannt!
    Ach so und was das Essen angeht bin ich mit Pasta, Pizza und Salat mittlerweile immer voll zufrieden.. ist dann ja auch schon immer eine Abwechslung zu dem was ich zuhause esse 😀
    Alles Liebe, Lea von http://leachristin.com

    • melinaophelia
      Autor
      18. Mai 2018 / 8:57 am

      Do it! Ist echt mal ein ganz anderes Reiseziel. 🙂 Und Pizza, Pasta & Salat waren super, aber jetzt freue ich mich wieder auf mein eigenes Essen, haha! <3

  3. 18. Mai 2018 / 1:34 am

    Hi Melina, ein sehr schöner Beitrag: Wunderschöne Fotos von Dir und der Stadt, und interessante Texte.
    Auch das Video ist sehr schön.
    LG., Marcel

    • melinaophelia
      Autor
      18. Mai 2018 / 8:56 am

      Danke Marcel!

  4. 3. Juni 2018 / 1:16 pm

    Melina, das ist wieder ein ganz super Post! Auch wenn Russland echt nicht so auf meiner Reiseliste steht, konntest du mich ein bisschen mehr dafür interessieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu