VEGAN FOOD DIARY #1

Auf Snapchat habt ihr öfter darum gebeten und endlich habe ich es geschafft, mal einen Tag Food-Diary für euch zu dokumentieren. Der Hauptgrund, weshalb es so lange gedauert hat: oft hatte ich das Gefühl, mein Essen ist viel zu unfotogen, zu langweilig oder ich habe schlichtweg vergessen, die Kamera rauszuholen. Ups. 🙂

Diesmal habe ich es aber geschafft, auch auf die Gefahr hin, dass das Essen mal nicht so toll aussieht oder spannend klingt. Life be life und der Wille zählt, oder?

Veganes Food Diary

Die meisten von euch wissen es vermutlich bereits: ich ernähre mich seit 4,5 Jahren zu 99% vegan. 99% deshalb, weil ich nicht mehr ausraste, wenn mir ein Keks als tierproduktfrei angedreht wird und es letztendlich doch nicht ist oder in manchen Sachen Honig enthalten ist. Der Beweggrund für meine Ernährungsweise ist Tierschutz und der ethische Aspekt einer pflanzlichen Ernährung und da bringt es meiner Meinung nichts, sich über Kleinigkeiten zu ärgern, solange es in die richtige Richtung geht. Also gucken wir mal weiter zum …

Frühstück

Zur Zeit stehe ich total auf den Mandeljoghurt von Alpro! Dazu gibt’s immer gedünstetes Obst (gedünstet weil das meinem Bauch so viel besser bekommt), mein liebstes Oatmeal Spice, gepufften Amaranth und ein paar Löffel meiner geliebten Superfoodsammlung wie Maca, Kakaonibs, Chiasamen, Leinsamen usw. Einen Post zu meinen Breakfast Essentials und was in meiner Küche nie fehlen darf findet ihr übrigens hier.

Seit ich auf Kaffee zu Hause verzichte und nur noch auswärts welchen trinke (meine goldene Regel um nicht wieder der Koffeinsucht zu verfallen), gibt’s dazu einen Turmeric Latte mit meiner liebsten Mandelmilch von Lidl oder eine große Tasse Tee.

Mittagessen

sieht bei mir meist ziemlich ähnlich aus. Ich versuche gesunde Kohlenhydrate (Reis, Hirse, Quinoa, Süßkartoffeln, Kartoffeln, Kürbis) mit einer pflanzlichen Eiweißquelle (Tofu, Sojageschnetzeltes usw.) und Gemüse zu kombinieren. Früher habe ich versucht, Saucen mit Salz und Zucker absolut aus meiner Ernährung zu streichen, mittlerweile bin ich da locker geworden und mag z.B. Srirachasauce (ganz große Liebe), Senf oder BBQ-Sauce zu meinen herzhaften Bowls.

An diesem Tag gab es also gebackenen Kürbis mit Tofu aus der Non-Stick Pan, Brokkoli, Karotten und viel Ingwer mit Sriracha. 

Als Nachspeise hatte ich ungefähr nochmal mein Frühstück, nur in nicht so hübsch und als kleinere Portion. 

Abendessen

Zugegeben: an dem Tag musste es schnell gehen. Zeit zu kochen hatte ich absolut gar keine und etwas zu schweres ging auch nicht, da an demselben Abend Kickboxen auf dem Programm stand und glaubt mir, da will keiner mit vollem Magen hinkommen. 😉

Wie oben schon geschrieben: noch vor eineinhalb Jahren hätte ich niemals etwas mit Salz oder Öl angefasst, mittlerweile bin ich zu dem Schluss gekommen, dass mich nichts davon umbringt und das Leben zu kurz ist, um sich über so etwas zu viele Gedanken zu machen.

An diesem Abend gab es also ein Weltmeisterbrötchen (btw in meinem Kopf taucht immer noch das Wort „Semmel“ auf, die bayerische Heimat lässt grüßen haha) aus der Bäckerei mit Hummus, Karottensticks und etwas Tofu, den ich mit dem Sporty Spice von JustSpices gewürzt habe. Und obendrauf – surprise – Sriracha. Ich sag doch es ist eine Sucht!

Snacks

In der Uni gab’s eine Banane und nach dem Sport einen White Chocolate Macadamia Clifbar. Auf’s Foto haben es beide leider nicht geschafft, aber wie das aussieht können sich die meisten hoffentlich vorstellen. 🙂
Das war’s! Mein erstes Food Diary für euch. Ein paar Worte zum Schluss würde ich gerne sagen.

Die Portionsgrößen

habe ich absichtlich nicht angegeben. Jeder braucht unterschiedlich viel, hat nicht so viel oder viel mehr Hunger als andere. Teilweise seht ihr auf den Fotos einen Teller von insgesamt 2 oder 3 und die sollen nur ein Beispiel davon geben, wie mein Tag essentechnisch aussehen könnte.
Es gibt Tage, da könnte ich snacken ohne Ende, habe in der Früh Lust auf 2 Teller fette Banana Pancakes oder mittags mal nur Lust auf einen Snack. Dann höre ich auf meinen Körper und gebe ihm was er will. Und wenn ich mir mit Sushi, einem Glas Wein und Freunden gönnen will, dann tu ich das. Ich bin ein Mensch und keine Maschine, ich liebe Naschis und Mate und werde niemals auf Brötchen beim Sonntagsbrunch oder vegane Plätzchen und Schoki bei meiner Oma verzichten. Jeder Körper ist anders, keiner ist perfekt und das ist wohl das größte Learning, das ich in Sachen Ernährung in den letzten Jahren machen durfte.

Außerdem esse ich gerne mal auswärts und wer mir auf Snapchat und Instagram folgt, der weiß, dass das mal grüne Smoothies und Acaibowls, aber auch Sushi, Hummus und Süßkartoffelpommes sein können. Mir ist wichtig, dass mein Essen niemandem Schaden zufügt (und dafür muss ich nicht zu 100% clean essen, 2 Kilo Protein pro Tag oder nur Omega 3-Fettsäuren zu mir nehmen.), dass es mich gesund hält und körperlich und geistig leistungsfähig und fit macht. Und das kann bei mir ganz anders aussehen, als bei Person A oder B.

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3 Comments

  1. 31. Januar 2017 / 8:59 pm

    Ich esse nicht vegan, finde es aber immer wieder interessant, was für Beweggründe dahinter stecken und was es alles in der veganen Küche gibt.
    Da ich leider kein Tofu mag, fällt der für mich raus. Der Rest sieht aber lecker aus.
    Ich bewundere deine Einstellung.:)
    Liebe Grüße, Christin Sophie von
    http://www.christinsophie.com

    • 9. Februar 2017 / 11:40 am

      Vielleicht findest du ja einen Ersatz – ich finde es gibt auch echt guten und schlechten Tofu und musste mich erst mal durchprobieren 🙂 Den von LIDL kann ich sehr empfehlen!

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