GOODBYE NOVEMBER. I LEARNT A LOT.

Kennst du dieses Gefühl, wenn du morgens aufwachst und dein erster Blick geht aus dem Fenster Richtung Himmel? Du spielst diesen ganz bestimmten Song in deiner Playlist, nur um nicht gleich wieder einzuschlafen, du hörst diesen Song und plötzlich hast du das Gefühl, dass heute nichts, rein gar nichts unmöglich ist. Dieses Gefühl hab ich vermisst.

Der November war mit Abstand der Monat mit den größten Herausforderungen in diesem Jahr. Und das obwohl ich im Vergleich zu den letzten Monaten relativ genig verreist war und vor allem der Uni wegen hauptsächlich in meiner Wahl-Homebase Berlin war. Auf Snapchat habe ich letztens bereits gesagt, dass auch wenn die vergangenen 4 Wochen wirklich nicht leicht waren, sie eigentlich nochmal wie Weihnachten und Geburtstag zusammen waren, da ich gemerkt habe, wie viele Menschen überhaupt in meinem Leben sind, die hinter mir stehen und für mich da sind- auch und gerade in schlechten Zeiten. Und so etwas zu wissen ist das Schönste überhaupt. Ich bin sehr sozial, ich lebe von zwischenmenschlichen Beziehungen und der Support, den ich im November von Freunden und Familie und auch von euch! erfahren habe, hat mich einfach überwältigt. Danke.

Gereist … bin ich doch ein wenig. Nicht ganz so exotische Ziele wie die Philippinen oder die USA, aber ich war unterwegs. Ich habe Diana in Hamburg besucht und die Stadt nochmal auf ein Neues lieben gelernt (den Blogpost dazu findet ihr übrigens hier). Eine Woche darauf habe ich meine Familie in Bayern besucht, konnte dort neue Kraft tanken, abschalten und wirklich entspannen. Letzte Woche war dann Lissabon dran, wo ich Pascal einen Besuch abstatten durfte. Die Reise habe ich sehr spontan gebucht und was soll ich sagen… ein wenig Sonne, anderes Klima, andere Leute und die Ablenkung von Berlin und damit verbundenen Sorgen haben wirklich gut getan.


Gesundheitlich … ging es mir zum ersten Mal im Jahr 2016 wirklich nicht so hervorragend. Seit über zwei Wochen plagen mich starke Bauchschmerzen, was mit Sicherheit auch stressbedingt sein wird. Ich esse derzeit sehr vorsichtig und meide viele Lebensmittel oder auswärts zu essen. Hoffentlich ergibt sich bald beim Arzt mehr dazu und dann werde ich endlich Gewissheit haben, was los ist. Danke an dieser Stelle für all euer Feedback, eure Nachrichten und Snaps – es ist schön zu wissen, dass man kein Alien ist und nicht die einzige mit diesem Problem.

Gelernt … habe ich, dass egal wie oft du unterwegs bist: „Home is where your heart is“. Und zu wissen, dass zu Hause Menschen auf einen warten, die einen lieben, lässt dein Herz wirklich ankommen. Auch in Zeiten, in denen es schwer ist, einen Ort dein Zuhause zu nennen und ich mich einfach nur lost gefühlt habe, auch diese Zeiten kann man überleben. Mit jedem Tag, der vergeht, wird der Kummer leichter und am Ende gehe ich stärker denn je aus der Sache heraus. Und das gilt auch für euch: ihr könnt alles überstehen, ihr könnt über auch hinauswachsen und ihr werdet stärker denn je werden.

Und das ist meine größte Motivation für den letzten Monat des Jahres. Ich bin wieder zurück, ich habe mehr denn je zu mir selbst gefunden und ich weiß jetzt, dass ich so viel stärker bin, als ich dachte. Ich bin bereit, neuen und aufregenden Content für euch zu produzieren, mehr zu bloggen, mehr zu reisen, mehr Fotos zu machen, euch mehr mitzunehmen und mehr von dem zu tun was ich liebe und wofür ich so dankbar bin, es jeden Tag tun zu dürfen.


„Don’t let the world change your smile, but use your smile to change the world.“

Dress: Abercrombie & Fitch

Jacket: vintage

Boots: Pull & Bear

Watch: Cluse

Purse: Loavies

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6 Comments

  1. Anonym
    29. November 2016 / 8:09 pm

    Liebe Melina, es ist schön dass du auch diese Gedanken mit uns teilst! Aus welchen Gründen auch immer, diese Zeiten kennt wohl jeder. Und danach folgen dann auch wieder umso schönere Zeiten! Auf einen tollen Dezember :-*

    • 2. Dezember 2016 / 5:20 pm

      Freut mich riesig, dass er dir gefällt! Danke liebe Johanna 🙂

  2. 30. November 2016 / 1:09 pm

    Danke für deine ehrlichen Worte.�� Ich hoffe, dass deine Bauchschmerzen bald geklärt werden können und du weiterhin stark bleibst.����
    Liebe Grüße

    • 2. Dezember 2016 / 5:20 pm

      Mittlerweile ist es schon viel besser als vor 3 Wochen 🙂 Danke liebe Christin Sophie <3

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