TWO CENTS TUESDAY / THE THING WITH PROTEIN POWDER & (OPEN AIR) MOVIES

Ihr lieben,

heute möchte ich euch die neue Rubrik auf meinem Blog vorstellen, die ich schon seit einiger Zeit plane und worauf ich schon ganz gespannt bin. Tattatatah … der Two Cents Tuesday!
„typische“ Wochenrückblicke können, finde ich, oft langweilig und etwas zu viel an Information werden. Deshalb möchte ich mir von nun an jede Woche zwei Themen raussuchen, die mich gerade beschäftigen und die ich mit euch teilen will. Das kann sowohl etwas persönliches, als auch politisches sein, ein neues cooles Restaurant in Berlin oder eine Reise die ansteht. Ich hoffe, ihr bleibt dabei und freut euch genau so wie ich auf regelmäßigere Beiträge. 🙂

CENT #1
Die Sache mit dem Proteinpulver


Wer mir auf Snapchat folgt (@melinaophelia), erinnert sich vielleicht noch daran, dass ich bis Ende April z.B. jeden Morgen meine Haferflocken mit einem netten Scoop Proteinpulver angereichert hatte. Im Gegensatz zu vielen anderen mag ich sowohl den Geschmack, als auch die Konsistenz von davon echt gerne. Probleme hatte ich damit nie und da ich von etwa Dezember bis April auch 6 mal die Woche ins Fitnessstudio gegangen bin, mit dem Ziel, gut Muskeln aufzubauen, war das für mich als Veganerin ein gutes Supplement, um auf mehr Eiweiß zu kommen.

Ende Februar hatte ich richtig oft Bauchschmerzen, Krämpfe, einen aufgeblähten Bauch und viele andere unschöne Nebenwirkungen. Diese verschwanden dann auch komplett während der zweiwöchigen Amerikareise, als Melina und ich uns quasi von Cliffbars, Sushi und Salaten von Wholefoods ernährten und tauchten prompt wieder auf, als ich nach Hause kam. Mein Verdacht fiel ziemlich schnell auf Proteinpulver und nach einigen Tagen ohne das Supplement und ohne Schmerzen war schnell klar: daran liegt’s! Ich probierte viel: Erbsenisolat, Reis, verschiedenste vegane Mischungen, immer mit der Folge, dass ich nachts mit Krämpfen im Bett lag. Damit war für mich entschieden: das Pulver rühre ich nicht mehr an.
Und seitdem geht’s mir super. Der Bauch war flach und meine Energie wieder da. Wahnsinn!

Bis letzten Samstag habe ich also gut 4 Monate komplett die Finger von jeglichem Proteinpulver gelassen. Letztes Wochenende habe ich dann meine liebe Jil besucht und eines von ihren Pulvern in meine Oats gemischt, ohne groß nachzudenken. Erst nachdem der letzte Löffel gegessen war, kam mir so: „Ups. Da war doch was.“ und habe mich gleich riesig gestresst und diese furchtbaren Schmerzen gefürchtet. Komischerweise traten diese aber nicht auf. Dem Bauch ging es super, auch am nächsten Tag und nach der 3. und 4. Bowl (ja, ich mag Haferflocken :D).

Dann hab ich mir die Packung mal genauer angesehen: bei diesem handelte es sich um rohes Hanfprotein, worauf ich im Winter auch schon schlecht reagiert hatte. Nun breitet sich in mir natürlich die Hoffnung aus, diese kleine Unverträglichkeit mit einer längeren Abstinenz überwunden zu haben. Ich werde mir dasselbe Pulver auf jeden Fall bestellen und euch auf dem Laufenden halten. Es bleibt spannend. 🙂

Bevor ihr euch jetzt denkt „Toll, was eine Aussage – warum hab ich mir das jetzt durchgelesen?“ kommt hier vielleicht ein kleiner Anstoß an euch. Ich weiß von vielen Leuten, dass sie oft unter Bauchschmerzen leiden und gerade eine (zu) hohe Proteinzufuhr kann dem Körper oft eher schaden, als gut tun. Gerade Sportler und Fitnessfreaks greifen oft gerne zu Riegeln mit 30g Protein, einem extra Scoop Pulver, noch mehr Tofu / Hühnchen und so weiter.
Proteine sind essentiell für unseren Körper, zu viel kann diesem aber in Form von Nieren-, Verdauungs- und Stoffwechselproblemen schaden und wurde sogar schon oft mit der Entstehung von Krebs in Verbindung gebracht. Zu viel Eiweiß entzieht den Knochen Calzium, was keine Milch und kein Nahrungesergänzungsmittel der Welt wieder wett machen kann. Und die Liste geht noch weiter …

Ich persönlich erziehle mit einer ausgewogenen Ernährung die Ergebnisse, die ich will: mit viel unverarbeiteten Lebensmitteln, dem gelegentlichen Stück veganem Kuchen, langkettigen Kohlenhydraten, gesunden Fetten und genug Eiweiß. Ein Buch zu dem Thema, welches ich euch hier sehr an’s Herz legen kann ist dieses von Dr. Michael Gregor: „How not to die“ !

CENT #2
(Berlin Open Air) Movies

Letzte Woche war ich, ganz untypisch für mich, gleich zwei Mal im Kino. Einmal in wirklich coolem Ambiente im Freiluftkino Kreuzberg, gleich am Kotbusser Tor. Wir haben uns dort „Mr. Gaga“ angesehen, ein wirklich interessanter Dokumentarfilm über den israelischen Tänzer und Choreographen Ohad Naharin. Ich weiß nicht, ob der Film in vielen Kinos, oder nur in ausgewählten (Independent-) Kinos gezeigt wird, aber sollte er in eurer Stadt laufen, kann ich ihn euch wärmstens an’s Herz legen.

Was mir an dem Abend mindestens genauso gut gefallen hat, waren die bequemen Liegestühle, die schöne Abendstimmung nach Sonnenuntergang und die Tatsache, dass man sogar seine eigenen Getränke und Snacks mitbringen durfte. Daumen hoch für’s Freiluftkino Kreuzberg!

Außerdem habe ich am Wochenende meine liebe Jil besucht und wir waren in Lüneburg am Samstag Abend im Kino, wo wir uns „The Danish Girl“ angesehen haben. Der Film handelt von einem Ehepaar Anfang des 20. Jahrhunderts, das glücklich verheiratet ist. Nach und nach entdeckt der Ehemann Einar jedoch eine ganz neue Seite an sich – und zwar die einer Frau.
Der Film behandelt ein Thema, womit ich mich noch nicht oft auseinandergesetzt habe, und zwar Transsexualität. Jil und ich waren begeistert und haben nach Filmende noch stundenlang geredet und diskutiert. Wenn ihr also überlegt, demnächst mal wieder in’s Kino zu gehen, dann kann ich euch auch diesen Film wirklich weiterempfehlen. Einfühlsam, spannend und auf einer wahren Begebenheit beruhend!

Ihr lieben, ich hoffe, der erste Two Cents Tuesday hat euch gefallen! Ich würde mich riesig über euer Feedback freuen und vielleicht sogar schon Vorschläge für nächste Woche. 🙂
Einen dicken Kuss aus dem verregneten Berlin,

Melina xx

Share:

4 Comments

  1. Anonym
    4. August 2016 / 10:46 am

    Ich freue mich sehr über dein neues Format. Es kommt kurz und knackig rüber und lässt sich flüssig "mal eben" lesen – manchmal fühle ich mich bei bloggern etwas von der "textwall" erschlagen. Sehr gefreut habe ich mich über deinen Bericht zu "The danish girl", da ich den schon ewig auf meiner watchlist habe und ihn mir jetzt doch endlich mal anschauen muss.

    Liebe Grüße aus Wien

    • 10. August 2016 / 12:11 pm

      Vielen Dank, das freut mich wirklich sehr! Und das mit Textwall verstehe ich zu gut 😅 Guck dir den Film auf jeden Fall an! Bin gespannt, was du davon hältst 🙃

  2. 4. August 2016 / 12:10 pm

    Tolle Rubrik! Und ich finde es schön, dass du auch mal auf die negativen Seiten von Proteinpulvern aufmerksam machst! Wünsche dir, dass du es jetzt verträgst 🙂 alles liebe, feli von http://www.felinipralini.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.