WHEN ON A FITNESS RETREAT IN GREECE

… Fitness Retreat? Wirklich? Das klingt erst mal so gar nicht nach Urlaub, oder? Als Angie mich gefragt hatte, ob ich zusammen mit ihr und Soma Pnevma Retreats für 5 Tage nach Griechenland fliegen möchte, war meiner erster Gedanke nur Sonne, Strand und Kaffee Alfredo. Im nächsten Moment wurde mir dann auch klar, dass ich wahrscheinlich mehr Sportklamotten als Bikinis werde mitnehmen müssen – ups.

Leichte Panik brach spätestens dann aus, als ich Bilder unserer Trainerin Camilla sah, die uns in Porto Heli zwei mal täglich trainieren sollte. Camilla ist eine Maschine und jeder, der ein bisschen Motivation braucht um seinen Allerwertesten öfter zum Sport zu bewegen, sollte sich ihre Instagramseite mal genauer ansehen. 

Nichtsdestotrotz habe ich mich natürlich riesig gefreut, als Angie und ich letzten Sonntag gemeinsam von Berlin Schönefeld aus nach Athen geflogen sind. Von dort aus wurden wir dann mit dem besten Fahrer aller Zeiten (ein wahrer Belieber und super Car-DJ) in’s 2,5 Stunden entfernte Porto Heli gefahren, wir dann auf den Rest des Teams, als auch Lotti, ihre Schwester Lilly und Pascal trafen. Darauf, die drei mal persönlich kennenzulernen hatte ich mich auch schon riesig gefreut!

Nach ein paar Gläsern Wein ging es zu unserer wunderschönen Villa, die viele von euch sicher schon auf Snapchat gesehen haben, und am nächsten Tag auch schon zack-zack mit Yoga um 7:30 los. 

Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich bei vielen Yogastunden nicht wiedergekommen bin, meist weil mir die Trainer etwas zu spirituell waren und ich mit so etwas nicht viel anfangen kann. Suzanne dagegen hat sich vor allem auf Dehnbarkeit konzentriert und uns erklärt, wie sehr die tägliche Praxis unseren Körpern helfen kann, Stress und Emotionen abzubauen. Zwei mal täglich eine Stunde mit ihr haben mir so, so gut getan und ich vermisse es jetzt schon!

Nach dem morgendlichen Yoga ging es dann mit Camillas Training weiter. Ich als typische Cardioschwänzerin habe oft nur morgens mitgemacht, weil ich Ausdauertraining in der Nachmittagshitze echt nicht gepackt hätte – das Training am Morgen war auch eine Challenge für sich und ich fand es cool, mal wieder mehr im HIIT-Bereich zu trainieren, da mein Fokus im Gym zu Hause derzeit wirklich nur auf Krafttraining liegt und ich schon ewig keine Kurse etc. mehr gemacht habe.

Zusätzlich zum Training haben wir jeden Tag ein „Life-Coaching“ von unserem Coach Angie, wir haben coole Ausflüge gemacht wie z.B. Radtouren auf der nahegelegenen Insel Spetses (das „Ibiza“ Griechenlands, wie mir verischert wurde haha), Standup-Paddeling oder Sunsetdrinks im ungefähr schönsten Hotel der Welt, dem Aman-Hotel (siehe auch mein letzter Outfitpost hier).

Alles in allem war es eine wunderschöne Woche und ich habe nicht nur ein paar Bräunungsstreifen, sondern auch wunderbare Erinnerungen mitgenommen. Für alle, die sich für das Retreat interessieren hier noch mein ganz neutrales Feedback: ich selbst hätte, wären wir nicht eingeladen worden, keine knapp 2500€ dafür gezahlt. Natürlich war die Villa wunderschön, unsere Trainer waren ungefähr die tollsten, die ich je getroffen habe und wir haben spannende Sachen unternommen, hatten jeden Tag eine Massage usw. Jedoch würde ich jederzeit mehr Geld für Backpacking in Südostasien oder irgendeinen anderen Abenteuerurlaub ausgeben, da das einfach eher mein Ding ist.

Ich hoffe, diese ehrliche Meinung klingt jetzt nicht undankbar, im Gegenteil – ich hatte eine tolle Zeit – möchte aber hier auf dem Blog auch immer ehrlich bleiben und euch keinen Quatsch erzählen.

Woran ich definitiv die besten Erinnerungen haben werde, sind die tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte! Mit Pascal hatte ich schon vor einem Jahr ein wenig Kontakt, habe ihn aber ganz ehrlich für nicht so cool gehalten, wie er tatsächlich ist – wir haben uns so gut verstanden und werden uns 100% bald wieder sehen! Auch die Zeit mit dem Mädels war superschön, ich bin so happy, Angie noch besser kennengelernt zu haben und kann es kaum erwarten, bis sie wieder aus Miami hier ist und wir uns in Berlin wiedersehen. Lotti und Lilly waren auch die süßesten Schwestern überhaupt und es war toll, sie mal besser kennenzulernen.

So, bevor der Eintrag jetzt völlig ausartet, mache ich hier einen Cut und lasse euch nur noch ein paar Eindrücke in Bildern da. Vor jedem, der bis hierher gelesen hat, ziehe ich meinen imaginären Hut und wünsche euch einen wunderwunderschönen Tag!

Küsschen xx

7 Comments

  1. 3. Juni 2016 / 2:12 pm

    Wirklich schöner Blogpost, bin echt ein bisschen neidisch ��. Darf man fragen mit welcher Kamera die Bilder gemacht wurden? 🙂
    Liebe Grüße

    • 6. Juni 2016 / 10:59 am

      Danke liebe Sabrina 🙂 Die Fotos wurden mit drei unterschiedlichen Kameras bzw oft auch mit meinem iPhone gemacht xx

  2. 5. Juni 2016 / 11:31 am

    Toll geschrieben – danke für die tolle Zeit 🙂 Pascal

  3. 15. Juni 2016 / 8:22 pm

    Klingt total toll und die Bilder machen richtig Lust auf so einen Sonnen-Sport-Urlaub 😀 Finde aber toll, dass du gleichzeitig sagst, dass du das Geld nicht ausgeben würdest – sehr authentisch.
    Ich spare auch lieber für backpacking, da man bei solchen Reisen für sein Geld einfach am meisten bekommt (und ja durchaus trotzdem viel Sport machen kann), aber das sieht auf jeden Fall nach unendlich viel Spaß aus 🙂
    Liebe Grüße,
    Christina von http://www.vielleichtinteressant.de

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