NEW YORK TRAVEL DIARY

19:30



Ganz nach dem Motto "besser spät als nie" gibt es für euch heute einen Post zu unserem Kurztrip in den Big Apple letzten Monat.
Zum ersten mal in New York war ich im August 2013. Es war der Beginn meines Auslandsjahrs und was soll ich sagen - ich hab mich in der ersten Minute in die laute, hektische, belebte und schönste Stadt verliebt. Man kann fast sagen, dass New York einen eigenen Herzschlag hat und niemals schläft -wirklich nie. Auch zweieinhalb Jahre später zieht mich die Stadt noch genau so an, wie damals und ich würde auch nach diesem 7. Besuch wieder hinfliegen. New York und ich sind ganz, ganz dicke. ;) Als ich noch in Maryland gewohnt habe, hab ich oft den Bus über’s Wochenende genommen und habe der Stadt somit schon einige Besuche absgestatten können.



Was die meisten sicher nicht wussten: ursprünglich war auch nur NYC mein eigentliches Reiseziel, zu dem Melina mich begleiten wollte. Wir beide pflegen nämlich eine ähnlich große Obsession für den Big Apple – wer ihre Tattoos noch nicht kennt, der klickt gleich mal hier !
Nachdem wir uns entschieden hatten zweieinhalb Tage länger in Miami zu verbringen, blieb uns leider nicht mehr ganz so viel Zeit in unserer Lieblingsstadt (so nenne ich übrigens jede zweite Stadt, die ich je besucht habe, bitte nicht wundern. Ich mein es trotzdem ernst haha). Dadurch, dass wir beide aber schon mal dort waren, mussten wir keinen typischen Tourikram unternehmen, wie die Freiheitsstatue ansehen oder Fotos mit dem Naked Cowboy machen.

Wir haben uns einfach richtig viel Zeit genommen, mal das zu unternehmen, auf was wir wirklich Lust hatten. Und das beinhaltete viel Victoria’s Secret, Clifbars und der blödsinnigste Melinaspass (jeder, der auf Snapchat zugeguckt hat, weiß Bescheid) J 
Trotzdem habe ich einige Sachen entdeckt, die ich vorher noch nicht kannte und die sicher auch für euch spannend sein werden.



Rollen wir gleich mal von hinten auf: was mich sehr beeindruckt hat und immer noch fest im Gedächtnis sitzt, ist das 9/11 Observatory, welches wir an unserem letzten Tag besucht haben. Es befindet sich ganz im Süden in Manhattan, wohin man besser die Subway nimmt. 35$ Eintitt scheinen erst mal viel zu sein, allerdings müsst ihr bedenken, dass ihr genauso viel zahlt, um auf’s Empire State Building oder auf’s Rockefeller Center zu fahren.
Und der Ausblick ganz oben ist es wert! Ich war schon auf Top Of The Rocks und Melina auf dem Empire State Building und wir waren uns beide einig, dass beides den Ausblick, den wir an diesem Tag hatten, nichts toppen kann. Ganz Manhattan liegt einem wortwörtlich zu Füßen und von dort oben wirkt die Stadt auf einmal ganz still. Wenn man sich anstrengt, kann man einzelne Autos erkennen, die kleiner als Ameisen scheinen. Man kann direkt auf die Brooklyn Bridge sehen, auf die Freiheitsstatue – alles! Ich hätte locker 5 Stunden dort verbringen koennen, wenn wir nicht einen kleinen Zeitdruck wegen des Rückflugs gehabt hätten (und weil wir derbe Hunger hatten hahaha).
Deshalb: 9/11 Observtory – eine ganz, ganz große Empfehlung!





Was es uns auch (mal wieder) besonders angetan hat, war das Essen J was bin ich froh, mit jemandem verreist zu sein, dessen Magen ein genauso bodenloses Loch wie meines ist. Essen ging bei uns eigentlich immer, und wenn wir auch nur etwas hungrig sind, dann am besten viel und sofort. Wegen genau dieser Ungeduld haben wir uns am Sonntag Vormittag nicht in die Schlange aus 40 Menschen vor By Chloe angestellt, auch wenn ich wirklich gerne dort hingegangen waere. Ich hatte so viel Gutes davon gehoert L ein nächstes Mal kommt bestimmt!

Also sind wir ein paar Blocks weiter gelaufen und siehe da: Quantum Leap bot uns unglaublich viele vegane Optionen, einen freien Tisch und eine Kaffeeflatrate. Also nichts wie rein! Wir wollten wortwörtlich einmal die Speisekarte hoch und runter essen, weil wir uns nicht entscheiden konnten. Vor allem ich war so eine große Auswahl an veganen Köstlichkeiten nicht gewohnt und war erst mal komplett überfordert. Letztlich hat Melina sich für den veganen Black Bean Burger mit Süßkartoffelpommes und ich mich für das große Frühstück entschieden: drei XL-Pancakes, Obst, Sirup, Kaffee mit Sojamilch (der immer sofort aufgefüllt wurde, wenn die Tasse auch nur ansatzweise leer war) und Tofu Sramble. Ich würde mich jetzt gerne gepflegt ausdrücken aber wenn ich daran zurückdenke, kann ich nur eines denken: DAS. WAR. GEIL. !! 

Mit 12$ auch völlig in Ordnung, vor allem weil ich noch den Rest des Tages daran gegessen habe und weil die Bedienungen unglaublich freundlich waren. Bei mir muss für eine gute Restauranterfahrung nicht nur das Essen stimmen, sondern auch das Ambiente und der Service. Und dafür hätte ich auch noch mehr gezahlt.




Ein weiteres kulinarisches Highlight an unserem letzten Abend war Beyond Sushi. Entdeckt hab ich das vegane Sushi-Paradies vor zwei Jahren und muss seitdem bei jedem New York-Besuch vorbeikommen. Nach einem Besuch dort und dem Genuss einer der sagenhaften Rolls, wird dir eine Avocado-Maki leider ziemlich langweilig vorkommen, also mach dich auf etwas gefasst. ;)
Mein Favorit ist die Spicy Mang Roll, ausserdem hatte ich auch Dumplings, die super lecker waren. Die Rolls La Fiesta und The Haricat sollte man aber auch nicht verpasst haben. Eine Roll kostet im Schnitt 6,50$ und macht wirklich satt. Alles bei Beyond Sushi ist vegan, bio und die außergewöhnlichen Rolls werden mit lila oder braunem Reis gemacht. Absolutes MUST, wenn du in Manhattan bist!




Ein fast schon typisches Highlight waren für mich auch bei diesem Besucht der Central Park und die Broklyn Bridge. Ich erzähle immer wieder, dass letzteres mein absoluter Lieblingsort in der ganzen Stadt ist und das unbestritten! Als ich zum ersten Mal dort war, war es Ende Dezember, die Sonne ging gerade unter und alles war trotz eisiger Kälte in ein wunderschön warmes Licht getaucht. Die Golden Hour - hach. Unser Besuch dorthin war leider nicht ganz so malerisch wie mein letzter. Ich kam auf die grandiose Idee vom Central Park aus zu laufen (was um die 80 Blocks sind), was uns dank unzähliger Starbucks-, Snack- und Sephora-Pausen ganze 4 Stunden gekostet hat. Und letztendlich haben wir doch noch die Ubahn genommen :D
Dort angekommen waren wir völlig durchnässt, müde, die Haare zerzaust und durchgefroren. Das Lachen, das ihr auf den Fotos seht, stammt von reiner Verzweiflung und nichts anderem haha. Schön war's deshalb natürlich trotzdem - beim nächsten mal nehmen wir aber die Bahn und ein paar Sonnenstrahlen mit. :)



Auch wenn wir das in Miami schon gemacht haben: shoppen mussten wir in New York natürlich trotzdem. Meine liebe Melina hat echt den Vogel abgeschossen mit ihrem Einkaufszettel bei Victoria’s Secret, der doppelt so lang war, wie der meines Wocheneinkaufs :D 
Und ich wurde bei Sephora glücklich, denn ich habe mich in dunklen Lippenstift verliebt. Dazu muss man wohl sagen: Ich bin echt kein Schminkprofi, trage am liebsten nur etwas auf den Augenbrauen und musste mich erst mal an so viel Farbe gewöhnen, aber mittlerweile liebe ich es!!

Jetzt zu euren Fragen bezüglich Übernachtung und Flug: da ich den Trip urspruenglich ohne Melina geplant hatte, konnte sie leider nicht mehr bei der Freundin meiner Freundin unterkommen. Gerade nachdem wir die gesamte letzte Woche zusammen verbracht hatten, war ich richtig wehmütig, als ich mich auch nur wenige Stunden von ihr verabschieden musste. Aber das Wiedersehen hat nicht lange gedauert und letztendlich habe ich trotzdem mal eine Nacht bei ihr geschlafen und wir waren von früh bis spät unzertrennlich. J Melinas Hotel war das „Herald Square“, was wirklich direkt am Times Square und der 5th Avenue liegt. Somit hatten wir es auch nie weit zum nächsten Supermarkt, wenn uns nachts der unstillbare Hunger auf Clifbars und Proteincookies überkam ;) Empfehlen würden wir das Hotel denjenigen, die wirklich nur zum Schlafen kommen. Es war in bester Lage, hübsch, sauber und nicht zu teuer. Jedoch kein Luxushotel, wo man den ganzen Tag verbringen will.



Zum Flug: man soll sich ja nicht selbst loben, aber ich nenne mich jetzt einfach mal die Queen of finding cheap flights, haha. Das sagt übrigens wirklich jeder, der mit mir verreist. Unser Flug von Berlin nach New York hat gerade mal 380 Euro hin und zurück gekostet! Geflogen sind wir mit Norwegian Airlines und ich suche alle meine Flüge ausschließlich mit Google Flight Search. Alle!

Als wir dann wehmütig im Taxi zum Flughafen saßen (Achtung: auf die 50 Dollar werden dir noch 25 für Steuern und Trinkgeld aufgerechnet. Ups.) und hinter uns die Sonne mitsamt der Manhattan Skyline versanken, hätte ich schon ein bisschen heulen können. Zum Glück war Melina mit Süßigkeiten und der nächsten Blödelei an meiner Seite und so haben wir es doch in den Flieger zurück nach Berlin geschafft. Aber: die nächste Reise in den Big Apple kommt bestimmt und dann hoffentlich wieder mit Melina!



Ich hoffe, euch hat der zweite Reisebericht unseres Amerikatrips gefallen. Wenn ihr noch Fragen oder selbst ein paar Tipps für einen New York-Besuch habt, dann schreibt diese gern in die Kommentare. Ich wünsche euch einen wunderbaren Abend.
Küsschen,

Melina






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2 Kommentare

  1. Ich will endlich auch wieder nach New York. Ist einfach wirklich meine absolute Lieblingsstadt *_*
    Viele liebe Grüße,
    Franzi

    http://kaffeeclutch.blogspot.de/

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    1. Das kann ich nur zu gut verstehen, New York ist IMMER einen Besuch wert :) Küsschen an dich! <3

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