CHILL.

(ENGLISH VERSION BELOW)

Ich liebe Stress. Ich liebe es, unterwegs zu sein, Dinge zu planen, an Projekten zu arbeiten, mich zu stressen und nach einem langen Tag erledigt ins Bett zu fallen. Wenn mir Freunde sagen, dass sie an dem Tag nichts getan haben, als im Bett zu liegen und eine ganze Staffel Pretty Little Liars zu gucken, denke ich mir nur: „Man, das könnte ich niemals“.

Genau das hat mich in letzter Zeit vor einige Probleme gestellt. Ein Beispiel wäre der gestrige Tag: dank meines wunderbaren Jetlag, den ich immer noch vom letzten Trip in die USA habe, bin ich um 23 Uhr eingeschlafen und erst um 13 Uhr aufgewacht. Für einige vielleicht ganz normal – für mich die absolute Katastrophe! „MIST. Der ganze Tag ist rum! Ich muss noch dies tun und das tun und dies und das HILFE„! Noch dazu hatte ein Freund bei mir übernachtet, der genau das tun wollte, was ich nicht konnte: chillen.

Mir ist es schon so oft passiert, dass ich mit Leuten unterwegs bin, die einfach mal nur gammeln wollen und ich ausflippe, weil mir das wie Zeitverschwendung vorkommt und ich es null geniessen kann. Es gibt ja auch immer was zu tun: Blogpost schreiben, Mails beantworten, das Zimmer das noch geputzt werden muss oder Mutti, die auf meinen Anruf wartet …puh!

In diesem ganzen „Ich muss arbeiten und produktiv sein“-Rhythmus vergesse ich ganz gerne mal, wie wichtig es ist, mir bewusst etwas Zeit für mich zu nehmen. Zeit mit sich selbst zu verbringen und etwas zu tun das man liebt ist wie … Selbstliebe. Und davon können wir alle etwas mehr gebrauchen, oder? Einfach mal gar nichts tun, das kann so schwer sein. Dann gibt’s keine Ablenkung davon, wie wir uns wirklich fühlen – oft gar nicht so einfach.

Ganz oft hab ich auch schon über den Konflikt zwischen Wollen und Müssen gegrübelt. Klar, etwas zu tun gibt es immer. Aber wer entscheidet eigentlich darüber? Wenn wir uns selbst die Option geben zu sagen, was wir tun wollen, gibt allem eine ganz neue Perspektive. Zum Beispiel „Ich will die Küche sauber machen, denn dann fühle ich mich wohl darin“ vs. „Ich muss die Küche sauber machen, sonst habe ich ein schlechtes Gewissen“ – beides kommt auf dasselbe hinaus, aber eine Antwort gibt dir mit Sicherheit ein besseres Gefühl!

Schlussendlich gibt es auch nur noch ein, wie ich finde, perfektes Zitat zu dem Thema: “Stressed – is who you think you should be. Relaxed – is who you truly are”


Ich hoffe, der Artikel hat euch gefallen – mal etwas anderes, aber etwas, worüber ich schon lange mal schreiben wollte. Lasst mir doch gerne einen Kommentar dazu hier und wie ihr das Thema seht.


Einen ganz dicken Kuss an euch!

Melina

I love bing busy. I love being out and about, planning things, working on projects, being stressed, falling into my bed after a long day of work … When friends tell me all they did that day was to lie in bed and watch a whole season of Pretty Little Liars, I’m just like: „man, I could never do this“.

That’s exactly why I had a huge problem a few times lately.
One example would be yesterday: I’m still super jetlagged from my trip to the U.S., that’s why I fell asleep at like 11pm and woke up at 1pm the next day. What might seem like a normal lazy day to some people set me into panic. When I saw the time I was just like .. „SHIT. I NEED TO DO STUFF. Half of the day is gone OMG!“
In addition to that I had a friend over who wanted to do exactly what I couldn’t: just chill.

I’ve been in this situation before where I hang out with people who are really good at „just chilling“ and where I get stressed out because I feel like all I do is wasting my time. There’s always blogpost that needs to be written, emails that have to be answered, the gym is waiting and someone who’s waiting for a call … phew!

In the whole „I have to work and I have to be productive“ flow, we can often forget how important it is to just lean back and chill every once in a while. Spending time with yourself and doing something you absolutely love is like .. loving yourself. And I’m sure we all very often need a big portion of that. Not doing anything at all can be so hard for us sometimes because that’s when there’s no distraction, that’s when we really feel how we actually feel .. and that’s what we often can’t handle.

Seriously, is this normal? I’ve had a lot of discussions about this with my friends who told me that apparently I often confuse the „I want to“ with „I have to“. Sure, there are things that just need to be done, but who decides that? Giving yourself the option to only do things you really want to do gives you a whole new perspective.
For example „I want to clean the kitchen because I love having a tidy place“ instead of „I have to clean the kitchen because otherwise I’ll have a bad conscience“ – you see the difference? Both sentences come down to the same thing but the first one will make your day a lot better.

So … in the end all I still want to share with you is this quote: “Stressed – is who you think you should be. Relaxed – is who you truly are”


OUTFIT DETAILS:

Blouse: GAP

Pants: New Look

Coat: Brand Melville

Sneakers: Adidas via Footlocker EU


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4 Comments

  1. 20. März 2016 / 10:02 pm

    Oh ja, das kenne ich nur zu gut. Sehr schön geschrieben und sehr wahr! <3

  2. 23. März 2016 / 8:07 pm

    Hi Melina, ich möchte dich darauf hinweisen, dass in deinem Beitrag überall die Kommas fehlen. Das macht das Lesen an manchen Stellen schwierig.

    Danke dennoch für den sympathischen Beitrag!

    • 24. März 2016 / 3:11 pm

      Hey hey! Habe gerade nochmal drueber gelesen – das kommt wohl davon wenn man sonst nur uf Englisch schreibt 🙂 danke dir!

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