ABOUT BEING A FOOD BLOGGER

[read German text below]

I assume that most of you who read this here have found my blog through Instagram. I started the app around one and a half years ago when I first started out with weight training and when I switched to a clean high carb low fat vegan diet (I had been vegan for over a year back then already).

Around that time I simply started to share my experiences, I connected with many Instagram girls and we exchanged about the same lifestyle we followed and I just had a lot of fun with taking pictures and decorating my food. Somehow all that started to grow quite fast. Especially in the last 6 months the number of people who follow me grew enormously. I’m very happy about that because it means that I can reach and inspire more people to live a happier and healther life.

By writing that, I would say that I pretty much know what to do so my account will keep growing. But especially lately .. I just don’t want to post about food anymore. Not not at all but I jsut want to make everything more personal.

What most people probably don’t know is that only two years ago, you would have never ever met me in flat shoes, my nail polish always had to match my necklace and it was my plan to studay Fashion retail management. I really am about aesthetics through and through.

For almost one year now I’ve had my „hippie phase“ where I wouldn’t buy any new clothes, I’d rarely wear make-up and sometimes I’d just leave my hair mask on when I wnet grocery shopping hahaha.
Within the past months I felt like I’m finding back to what excites me, how I can express my creativity and what’s fun. And part of that is definitely being a girl, to travel, to wear make up and fashion.

I feel like especially in the vegan scene this is something almost inappropriate which I feel like is quite sad. These are things how I express my creativity and personality and I don’t want to miss that part of me anymore.

Of course I like to learn new things about nutrition and I think it’s one of the, if not the most important things everybody should care about. But right now I’m experiencing kind of an „overdose“, you know? When I post things, I don’t want them to be about food ONLY. I want to share my story, my thoughts, my experiences … and I don’t want to have the urge of HAVING to poast pancakes just for the sake of posting somthing.

Leave alone the fact that I just oned a billion words to write that down already makes it kind of ridiculous, doesn’t it? 😉 so I’ll wrap it up here. I hope you stay with me and I wish you an amazing happy and healthy day.

Melina x





Die meisten die das hier lesen sind vermutlich über meinen Instagram Account auf meinen Blog hier aufmerksam geworden. Auf Instagram habe ich vor etwa eineinhalb Jahren angefangen Bilder von meinem Essen zu teilen. Damals habe ich zum ersten Mal in meinem Leben mit Krafttraining angefangen und habe meine Ernährung auf eine sehr cleane high carb low fat vegane Diät umgestellt (vegan war ich zu der Zeit schon eineinhalb Jahre – nur so super clean gegessen hatte ich nicht ;)).

Zu der Zeit habe ich einfach meine Erfahrungen geteilt, ich habe unheimlich viel gelernt, habe mich mit anderen Instagramern über meine neue Ernährungsform ausgetauscht und hatte riesengroßen Spaß daran mein Essen schön zu dekorieren. Irgendwie ist das ganze dann recht schnell gewachsen. Vor allem in den letzten 6 Monaten hat sich die Zahl der Leute die mir folgen stark vermehrt. Ich finde so was immer spannend zu beobachten und freue mich natürlich wenn ich mehr Leute erreichen und inspirieren kann. 🙂

So gesehen würde ich mal sagen dass ich weiß, was ich tun muss, damit mein Account weiter wächst: weiter neue Rezepte kreiren, schöne Essensfotos machen, aktiv auf der App sein …
In letzter Zeit habe ich aber einfach das Gefühl, dass ich das alles in eine persönlichere Richung lenken will. Ich glaube bei @melinamandarini ging es nie zu 100% NUR um Essen, da ich immer versucht habe alles sehr authentisch und persönlich zu gestalten. Und in letzter Zeit möchte ich einfach nicht mehr nur Essen posten.

Was hier vermutlich die wenigsten wissen: bis vor zwei Jahren hatte ich noch fest vor Fashion Retail Management an der Uni Reutlingen zu studieren. Man hat mich quasi nur in hohen Schuhen angetroffen und mein Nagellack hat jeden Tag zur Statementkette gepasst. Wow, das klingt jetzt wirklich nach Tussi haha. Von meinen Fotos mag man schnell denken ich sei ein Ästhet. Und das stimmt auch durch und durch!

Im letzten Jahr hatte ich meine, ich nenne sie mal „Hippie Phase“. Ich habe mir KEINE neuen Klamotten gekauft, ich hab nie Make-Up getragen und bin ab und zu mit Haarkur in den Haaren einkaufen gegangen (das ist übrigens kein Witz :D).

Zur Zeit habe ich das Gefühl, dass ich wieder etwas mehr zu den Dingen zurückfinde, die mir Spaß machen. Und dazu gehören auch Dinge wie Reisen, Schminke und Outfits zusammenstellen. Ich habe das Gefühl, dass diese Themen gerade in der veganen Szene absolut verpönt sind, was ich sehr schade finde, da sie für mich einfach eine Möglichkeit sind meine Kreativität auszudrücken und weil es mir – wie gesagt – Spaß macht!

Klar finde ich gesunde Ernährung wichtig und ich beschäftige mich sehr gerne damit. Aber so langsam habe ich einen kleinen „Overkill“ in der Hinsicht – wisst ihr was ich meine? 
Wenn ich Bilder auf Istagram poste, dann möchte ich einfach meine besonderen Momente, meine Gedanken und meine Erfahrungen teilen. Das ist alles. Und ich möchte nicht den Druck haben, heute unbedingt noch ein Bild von hübschen Pancakes herzaubern zu müssen, nur der Erwartung wegen etwas zu posten. 

Deswegen poste ich jetzt öfter mal Bilder von mir selbst, Bilder vom Reisen oder was mich eben so bewegt. Auch wenn das vielleicht nicht mal die Hälfte der Likes und Kommentare bekommt … so ist es eben und ich mache das was mir Spaß macht. Ich bin eben kein reiner Foodaccount. Und die Tatsache dass ich hier schon wieder drei billionen Wörter gebraucht habe um das auszudrücken ist irgendwie so lächerlich, dass ich es hiermit abrunde. 🙂

Ich hoffe ihr habt einen tollen Tag und bedanke mich für’s lesen!

Melina x


Top: Brandy Melville

Cargigan: Second Hand

Pants: New Look

Necklace: Primark


1 Kommentar

  1. 12. November 2015 / 8:20 am

    Oh Melina, du sprichst mir so sehr aus der Seele! Ich könnte deine Worte so unterschreiben. Ich merke immer mehr, dass mir reine Food-Bilder eben auch nicht die Erfüllung geben und ich auch einfach keine Food-Bloggerin im klassischen Sinne bin. Natürlich macht es mir Spaß, neue Rezepte zu kreieren und auch ab und zu schön zu dekorieren, aber eben auch nicht immer. Ich habe mich immer ein wenig hinter dieser Fassade versteckt, weil ich mich nicht getraut habe zu zeigen, wer ich denn wirklich bin.
    Auch der Abschnitt mit der Hippie-Phase trifft total auf mich zu. Ich habe aufgehört mir die Nägel zu lackieren, weil Minimalismus ja das ist, was zählt. Ich habe mir kaum noch etwas gekauft, ohne zu denken, Person xy hat gesagt, man braucht sowas gar nicht und Besitztümer sind unnütz. Klar meine Einstellung hat sich definitiv geändert seit ein paar Jahren und ich lebe im Vergleich zu vielen anderen wahrscheinlich immer noch ziemlich minimalistisch und gebe lieber Geld für gutes Essen aus statt für materialistische Sachen. Dennoch habe ich auch gemerkt, dass ich mir einfach ab und zu was gönnen möchte und kein schlechtes Gewissen haben möchte deswegen.
    Ich habe mich auch mehr und mehr von dieser "Community" abgekapselt deswegen und freue mich so zu hören, dass du da genauso denkst 😉

    Liebe Grüße
    Lena | http://www.healthylena.de

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