„Hey Melina, das sieht gut aus, was isst du da eigentlich jeden Morgen?“ … oder so ähnlich fragt ihr ganz oft. Und ich sage dann immer: „kommt ganz bald, versprochen, bald teile ich das Rezept!“ – und heute ist es soweit! Meinen perfekten Morgen durfte ich letztens zusammen mit dem tollen Team von Sister-MAG und Alpro shooten und euch heute endlich vorstellen. Ehrlich gesagt bin ich auch ein bisschen aufgeregt, weil ich die Bilder schon echt toll finde und mich richtig auf das Projekt gefreut habe!

Seit ich umgezogen bin und somit eine neue, ungewohnte und spannende Laufstrecke habe, bin ich in der Früh auch öfter wieder am Start um gleich nach dem Aufwachen laufen zu gehen. Das heißt aufstehen, sofort (!) Sportsachen anziehen, mir von Lisa ein „Du bist aber motiviert“ anhören, wenn ich total verpennt in der Küche stehe und versuche, ein Glas Wasser zu trinken. Und dann los. Ich bin echt keine krasse Läuferin, aber wenn ich weiß, dass ich mal wieder den ganzen Tag in der Uni sitzen werde, hasse ich mich zwar für die ersten 5 Minuten selbst ein bisschen und beiße dann auch echt die Zähne zusammen. Die restlichen 25 Minuten bin ich dann aber stolz wie Oskar, wenn ich noch vor dem Frühstück ein bisschen Bewegung hatte. Kann ja nicht jeder Marathonläuferin sein denke ich mir und fühle mich top, wenn ich dann noch 4 Stockwerke nach oben, in Richtung Dusche hüpfe.

Das wohl Schönste am Zusammenwohnen ist unser gemeinsames Frühstücken oder eher die Tatsache, dass es in unserer WG so unfassbar zelebriert wird. Da wird jeden Morgen Musik angemacht, da kriegen wir beide richtig gute Laune und schnippeln und mischen was das Zeug hält. So, und jetzt kommt es: das „Rezept“ für mein persönliches Signature Breakfast, auch genannt die Sache, auf die ich mich schon am Abend davor richtig doll freue.

Man nehme:

  • 250g Alpro Joghurtalternative (meine liebsten Sorten sind Mandel, ungesüßt und Kokos!)
  • 1/2 Apfel, gedünstet (weil roh vertrage ich nicht so gut)
  • eine ordentliche Ladung Zimt
  • 1 Handvoll gefrorene Beeren
  • 1/2 Tasse Dinkelflocken (denn Haferflocken sind bei meinem Bauch leidergottes auch nicht drin mimimi)
  • 1 EL Kakaonibs
  • 1 TL geschrotete Leinsamen
  • 1 TL Kokosflocken
  • 1 Schuss Sojadrink

Wenn wir gerade noch anderes Obst oder leckere Nüsse oder irgendwas ganz besonderes zu Hause haben, dann kommt das natürlich auch noch mit rein. Mein Frühstück sieht zwar meist ähnlich, aber nie komplett gleich aus und die Abwechslung macht es so ever-exciting. Zu diesem super leckeren Mischmasch nehme man: viel zu viel Espresso aus dem Bioladen, in den ich schockverliebt bin / wahlweise auch gerne Instantkaffee (denn den finde ich auch spitze) mit Mandeldrink oder Alpro Sojadrink Light.

 
Die meisten von euch wissen vermutlich schon, dass ich Philosophie studiere und daher heißt es auch immer: lesen, lesen, lesen. Mal ganz pflichtbewusst und gleich nach der Uni, mal um Mitternacht, wenn mir schon fast die Augen zufallen und mal beim Frühstück. Ich bin so froh, etwas zu studieren, das mir so viel Spaß macht, dass ich mich schon morgens gerne damit beschäftige. Und wenn es mal nichts zu lesen gibt, ich im schlimmsten Fall auch noch alleine frühstücken muss, weil Lisa nicht da ist, gucke ich fast immer die Tagesschau, was einfach die perfekten 15 Minuten für Kaffee und Frühstück sind und um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Ich habe früher immer mit meinen Eltern abends die Nachrichten geguckt und finde es einfach einfach, sich so wenigstens über grundlegende (politische) Geschehnisse zu informieren. Seit ich ausgezogen bin, ist das die ideale Alternativ-Tradition geworden.

Es gab übrigens eine Zeit, die ist jetzt so circa 2 Jahre her, da habe ich gar nicht gefrühstückt und immer erst ab 13 Uhr angefangen zu essen. Manche Leute nennen es intermittent fasting, bei manchen klappt das auch ganz gut, keine Ahnung was ich mir damals dabei gedacht habe, auf jeden Fall ging es mir definitiv nicht gut damit, um 6 Uhr aufzustehen, in die Arbeit zu radeln und dort noch einige Stunden ohne Essen auszuharren. Das Resultat davon war, dass ich spätestens beim Abendessen zwar irgendwann satt wurde aber, tja, weiter gegessen habe ich trotzdem ohne Punkt und Komma, bis es mir gar nicht mehr gut ging. Wenn ich in den letzten Jahren etwas gelernt habe, dann ist es auf meinen Körper zu hören und mich nicht zu irgendetwas zu zwingen. Das heißt nicht, dass ich jetzt immer ein großes fettes Frühstück um 6 Uhr morgens brauche, sondern ich habe für mich persönlich herausgefunden, dass ich immer erst mal gut wach werde, vielleicht sogar Sport mache, danach aber auf jeden Fall etwas essen muss. Das Schöne am Signature Breakfast, dessen Rezept ich euch oben verraten habe, ist, dass ich hier easy variieren kann, je nachdem wie viel Appetit ich an diesem Morgen habe.

 

Wie ihr euch vielleicht denken könnt, ist dieser Beitrag in Zusammenarbeit mit Alpro und Sister-MAG entstanden, was mir ein echtes Herzprojekt ist. Alpro Joghurtalternativen haben mich wirklich so was von durch meine Anfangszeit als Veganerin begleitet und unterstützt, puh, ich bin wohl ihr und sie mein Unterstützer erster Stunde! Ich weiß noch genau, wie mein Papa vor ziemlich genau 5 Jahren immer zu diesem einen Supermarkt gefahren ist, um mir dort Sojadrinks und co. zu kaufen, weil es sie sonst nirgendwo gab und heute freue ich mich einfach so sehr zu sehen, wie die Produktkette immer weiter wächst und wie normal es in Cafés und Hotels geworden ist, auch Alternativen zu Milchprodukten anzubieten.
… und wer weiß, wo ich ohne diese und vor allem ohne Signature Breakfast stehen würde, oder? 😉

Den kompletten Artikel im Sister-MAG könnt ihr euch übrigens hier ansehen. Ich freue mich riesig auf euer Feedback und natürlich wenn ihr euch mal an eure ganz eigene Variante des Signature Breakfasts wagt.

Photo Credits: Saskia Bauermeister